Voraussetzungen

Was Sie brauchen, bevor die Agenten arbeiten

Wer das erst nach dem Kauf erfährt, storniert. Deshalb steht es hier: vier Dinge, die Sie mitbringen, und die Einrichtung, die danach kommt — belegt durch das Handbuch, ohne Zahl, die wir nicht prüfen können.

Mitbringen

Vier Dinge, die Sie brauchen

1 · Eine Maschine, die durchläuft — Ihr Mac oder Ihr Server

Der Agentenmanager läuft auf einem Rechner, der Ihnen gehört: auf einem Mac mit macOS 12 oder neuer oder — seit Fassung 4.2.0 — auf einem eigenen Linux-Server, etwa einem gemieteten Server bei Hetzner. Einen Dienst bei uns gibt es nicht; Projekte, Berichte und Kundendaten liegen auf Ihrer Maschine. Agenten und Routinen arbeiten, solange sie läuft.

Für den Mac empfehlen wir ein stationäres Gerät, etwa einen Mac mini mit 16 GB Arbeitsspeicher; 8 GB reichen für einen Agenten, mit zwei oder drei parallel werden 16 GB gebraucht, weil Claude Code, Codex und die Browser-Steuerung je einen eigenen Prozess starten. Apple Silicon oder Intel, beides geht; ein Notebook geht auch, schläft aber zugeklappt. Für den Server genügt ein Benutzer ohne Verwaltungsrechte und Node 18 oder neuer. Eine Windows-Fassung gibt es nicht. Was für welchen Weg spricht, steht unter Mac oder Server.

Sie arbeiten im Browser — Windows, Linux, Mac — und unterwegs mit der iPhone-App „Agent Manager Remote“ oder ebenfalls im Browser über den Vermittler. Die App gibt es nur für das iPhone, nicht für iPad oder Android.

Enthalten

2 · Ihre eigenen KI-Zugänge

Für die Agenten Ihrer Projekte verwendet die Software Ihre eigenen Zugänge zu unterstützten KI-Werkzeugen: Claude Code über Ihr Konto bei Anthropic oder OpenAI Codex über Ihr Konto bei OpenAI — je Agent wählbar, beide arbeiten gleichwertig an Projekten. Die KI-Nutzung rechnen Sie direkt mit dem jeweiligen Anbieter ab, nicht mit uns. Welche Abonnements und Nutzungsbedingungen dafür nötig sind, bestimmt der Anbieter — wir klären es mit Ihnen vor der Einrichtung.

Mit Einrichtung

3 · Eine KI-Anbindung in Europa für Personendaten

Die KI-Funktionen des Cockpits, die mit Kundendaten arbeiten — der Kundenchat, die Postsichtung —, laufen über einen europäischen KI-Anbieter, den Sie in den Einstellungen anbinden: eigenes Konto, eigener Schlüssel. Ohne ihn antworten im Kundenchat Menschen; einen Rückfall auf Claude gibt es nicht. Was Sie einem Agenten selbst geben, verarbeitet sein KI-Modell.

Mit Einrichtung

4 · Ein Sicherungsziel, das das Haus verlässt

Der Manager sichert täglich. Wohin, legen Sie fest: ein Ordner, ein Dateiserver im Netz oder ein verschlüsselter Übertragungsweg. Ein Ordner auf demselben Rechner ist keine Sicherung — mindestens ein Ziel muss das Haus verlassen.

Mit Einrichtung
Was Sie nicht brauchenKein Server, keine Datenbank bei uns, kein Konto bei uns. Der Einrichtungsassistent prüft die technischen Voraussetzungen beim ersten Start.

Ersteinrichtung

Vier Schritte, jederzeit unterbrechbar

Beim ersten Start führt Sie das Setup durch vier Schritte. Was Sie hier entscheiden, gilt für alle Projekte — später änderbar, aber jede Änderung wirkt dann auf alles.

  1. 1 · Der Name Ihrer AgenturEr steht auf Berichten, in Mails an Kunden und in der Kopfzeile.
  2. 2 · Das Branchen-PaketEs bestimmt, welche Agenten-Rollen es gibt und welche Regelwerke gelten. Mehrere Pakete können installiert sein, aktiv ist immer nur eines.
  3. 3 · Die sieben Grundregeln bestätigenSie gelten für alle Agenten in allen Projekten und stehen über den Projektregeln.
  4. 4 · AbschließenAb hier arbeitet die Software. Was noch fehlt, steht unter „Aufgaben".

Die sieben Grundregeln

Warum man Agenten arbeiten lassen kann, ohne zuzusehen

Jede einzelne ist aus einem Schaden entstanden, den jemand einmal hatte. Sie bestätigen sie im Setup; danach gelten sie für jeden Agenten in jedem Projekt.

Exklusiver Arbeitsordner

Jeder Agent hat einen eigenen Ordner — kein Fremdschreiben, kein stilles Aufräumen.

Zugangsdaten nie im Quelltext

Schlüssel, Passwörter und Token gehören in die dafür vorgesehene Ablage, nie in eine Datei, die weitergegeben wird.

Kein Release ohne Sicherheitsprüfung

Vor jeder Auslieferung wird auf Einschleusung, Anmeldung, Skript-Einbettung und Datenlecks geprüft.

Änderungsverzeichnis bei jeder Lieferung

Jede Änderung wird mit Datum, Titel und Stichpunkten festgehalten.

Schnappschuss vor dem Hochladen

Vor jeder Veröffentlichung wird der Stand gesichert — damit es einen Weg zurück gibt.

Kein stilles Löschen

Bestehende Inhalte werden nur mit ausdrücklicher Freigabe entfernt.

Faktentreue und Folgepflege

Keine erfundenen Zahlen. Wer etwas ändert, zieht die abhängigen Stellen nach.

Nach dem Setup

Drei Dinge, die danach noch fehlen

Das Setup macht die Software arbeitsfähig, nicht vollständig. Die Software erinnert Sie unter „Aufgaben" daran — es geht schneller, wenn Sie es gleich erledigen.

Die Dienste im Hintergrund

Sicherung, Postabruf, Routinen. Ohne sie funktioniert der Manager, aber nichts geschieht mehr von selbst. Der Zustand steht auf der Startseite unter „Dienste".

Mit Einrichtung

Die Zugänge

Was der Manager für Ihre Projekte erreichen soll, tragen Sie unter „Verbindungen" ein — aus einem Katalog von 22 Diensten. Ohne Zugang kann ein Agent messen und vorschlagen, aber nichts umsetzen.

Mit Einrichtung

Der Agentur-Koordinator

Der Agent über allen Projekten: Er verteilt Arbeit, fasst Berichte zusammen und meldet, wo etwas klemmt. Ist er nicht eingerichtet, arbeitet jedes Projekt für sich.

Mit Einrichtung
Das InhaberpasswortEs öffnet alles: Konten anlegen, Zugänge einsehen, die Software entfernen. Bewahren Sie es auf wie einen Generalschlüssel. Beim Ändern werden alle angemeldeten Geräte abgemeldet — das ist der Notausgang, wenn ein Gerät abhandenkommt.

Lizenz und Team

Wie Menschen und Geräte hineinkommen

Wer oder wasWieZählt als Arbeitsplatz
Ihr RechnerLizenzschlüssel eingeben; die Aktivierung lässt sich beim Gerätewechsel aufheben.ja — der Schlüssel zählt die Arbeitsplätze
MitarbeiterKonto anlegen, Einladungslink weitergeben; die Person setzt ihr Passwort selbst.ja
Telefone und BrowserEinladung in den Einstellungen; Zugriff über einen Vermittler, ohne dass der Rechner von außen erreichbar ist. Beliebig viele Geräte je Benutzerkonto.nein — gezählt werden Benutzerkonten und die eine Installation
KundenKundenkonto je Projekt; der Kunde sieht einen Chat und sonst nichts.nein

Wie viele Benutzerkonten ein Tarif umfasst und was er kostet, steht auf der Preisseite. Enthalten

Häufige Fragen

Vor der Einrichtung

Brauche ich einen Server oder ein Konto bei Ihnen?

Nein. Die Software läuft auf einem Mac in Ihrer Agentur; Projekte und Daten liegen dort. Der Lizenzschlüssel schaltet sie frei. Ein Konto bei uns gibt es nicht — nur den Lizenzdienst, der den Schlüssel prüft.

Muss der Mac durchgehend laufen?

Ja — Agenten und Routinen laufen, solange der Mac läuft. Ist er aus oder im Ruhezustand, fällt ein Lauf aus und wird nicht nachgeholt; auch der Zugang von unterwegs braucht den laufenden Mac. Deshalb ein stationärer Mac, etwa ein Mac mini mit 16 GB Arbeitsspeicher.

Welche KI-Zugänge brauche ich?

Ihre eigenen Zugänge zu Claude Code (Anthropic) und/oder Codex (OpenAI); abgerechnet wird direkt beim Anbieter. Welche Abonnements dafür nötig sind, bestimmt der Anbieter — wir klären es vor der Einrichtung. Für den Kundenchat kommt ein europäischer KI-Anbieter dazu.

Wie kommen Mitarbeiter hinein?

Über eine Einladung: Sie legen ein Konto an und geben den Einladungslink weiter. Die Person setzt ihr Passwort selbst; danach ist der Code verbraucht. Den Lizenzschlüssel geben Sie nicht weiter.

Was, wenn wir den Rechner wechseln?

In den Einstellungen heben Sie die Aktivierung auf dem alten Gerät auf; der Arbeitsplatz wird frei. Projekte nehmen Sie per Export mit — Zugangsdaten bleiben dabei draußen und werden am neuen Ort neu eingerichtet.

Demo

Sehen Sie den Agentenmanager am laufenden Programm.

Per Video, ohne Folien: Projekt anlegen, Rollen wählen, Auftrag schreiben, Freigabe — und Ihre Fragen, beantwortet am Programm. Vorbereitung auf Ihrer Seite: keine.