Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich, Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Überlassung der Software „Agentenmanager" einschließlich optionaler Module (insbesondere „Agentur-Cockpit") und der zugehörigen iPhone-App „Agent Manager Remote" zwischen

Philipp Herrmann, DigElite Digitalagentur (Einzelunternehmen), Kreuzstraße 16 a, 49492 Westerkappeln, Deutschland (nachfolgend „Anbieter")

und dem Kunden.

1.2 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können keinen Vertrag schließen. Der Kunde bestätigt bei der Bestellung, dass er als Unternehmer handelt.

1.3 Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

1.4 Ergänzend gelten die Lizenzbedingungen des Agentenmanagers (https://mein-agentenmanager.de/lizenzbedingungen/). Bei Widersprüchen gehen diese AGB vor.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Der Anbieter überlässt dem Kunden die Software zur Installation und Nutzung auf einem Rechner des Kunden (macOS oder Linux) für die Dauer des Vertrags. Die Software wird nicht als Dienst betrieben; der Kunde betreibt sie selbst und ist für seine Rechner, Datensicherung und Netzanbindung verantwortlich.

2.2 Der Funktionsumfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif (Starter, Team, Agentur) und den gebuchten Modulen, wie zum Zeitpunkt der Bestellung auf https://mein-agentenmanager.de/preise/ und im Handbuch (https://handbuch.mein-agentenmanager.de/) beschrieben. Als „Vision" gekennzeichnete Inhalte beschreiben die Entwicklungsrichtung und sind nicht geschuldet.

2.3 Der Tarif legt fest, wie viele Benutzerkonten (Personen) sich am Agentenmanager anmelden dürfen (Starter: 1, Team: bis 5, Agentur: bis 15) und dass die Lizenz auf einem Rechner des Kunden läuft — wahlweise einem Mac (macOS) oder einem Linux-Server, den der Kunde betreibt oder mietet (im Folgenden „Server-Rechner“). Die Zahl der Kunden und Projekte, die der Kunde darin verwaltet, ist nicht begrenzt.

2.4 KI-Anbieter sind nicht Vertragsgegenstand. Der Agentenmanager steuert Werkzeuge Dritter (etwa Claude Code von Anthropic, Codex von OpenAI). Der Kunde schließt die dafür nötigen Verträge selbst mit dem jeweiligen Anbieter, trägt deren Kosten und ist an deren Bedingungen gebunden. Der Anbieter schuldet nicht die Verfügbarkeit, Qualität oder Rechtskonformität dieser Dienste.

2.5 Der Zugang von unterwegs (Vermittler, iPhone-App) ist eine Zusatzleistung, die der Anbieter betreibt. Über den Vermittler laufen außerdem Anfragen von Websites des Kunden an seine Installation (Buchungsformulare, Chatbots, Eingänge von außen). Er stellt sie mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns bereit, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit; Wartungsfenster und Störungen sind möglich. Die Software des Kunden läuft auch ohne den Vermittler im lokalen Netz weiter.

2.6 Chatbots (Modul). Mit dem Modul Chatbots kann der Kunde Bots einrichten, die Besuchern seiner Website oder Websites seiner Kunden Fragen ausschließlich aus einer vom Kunden bereitgestellten Wissensbasis beantworten. Die Antwort erzeugt ein KI-Modell des europäischen KI-Anbieters, den der Kunde mit eigenem Konto in der Software anbindet (Ziffer 2.4); ohne diese Anbindung antwortet der Bot nicht. Fragen, Antworten und Sitzungskennungen speichert die Software nicht; gezählt wird nur die Zahl der Fragen je Bot und Tag.

2.7 Handbuch-Auskunft (Modul). Fragen, die Nutzer in der Software zum Handbuch stellen, beantwortet ein KI-Modell desselben europäischen KI-Anbieters ausschließlich aus dem Handbuch des Anbieters. Ein Verlauf wird nicht gespeichert.

3. Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.

3.2 Mit dem Absenden des Bestellformulars („Zahlungspflichtig bestellen") gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang unverzüglich per E-Mail (Bestellbestätigung); diese Bestätigung ist noch keine Annahme.

3.3 Der Vertrag kommt mit der Freischaltung der Lizenz zustande; der Anbieter teilt sie dem Kunden per E-Mail mit. Lizenzschlüssel und Installer stehen danach im Kundenbereich bereit. Der Anbieter kann die Annahme innerhalb von fünf Werktagen erklären; danach ist der Kunde an sein Angebot nicht mehr gebunden.

3.4 Der Vertragstext (Bestellung, AGB, Lizenzbedingungen) wird dem Kunden mit der Bestellbestätigung in Textform übermittelt und ist im Kundenbereich einsehbar. Vertragssprache ist Deutsch.

4. Preise, Zahlung

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website genannten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro, netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, je Monat. Für Kunden mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat gilt bei Angabe einer gültigen USt-IdNr die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (§ 13b UStG); für Kunden im Drittland ist die Leistung in Deutschland nicht steuerbar (§ 3a Abs. 2 UStG). Etwaige Steuern im Sitzland des Kunden trägt der Kunde.

4.2 Abgerechnet wird in vollen Abrechnungsmonaten. Der erste Abrechnungsmonat beginnt mit der Freischaltung; jeder weitere beginnt am gleichen Kalendertag des Folgemonats (Beispiel: Freischaltung am 8. Dezember, Abrechnungsmonate jeweils vom 8. bis zum 7. des Folgemonats). Die Vergütung ist monatlich im Voraus zu zahlen; die Rechnung für einen Abrechnungsmonat wird zu seinem Beginn gestellt, die erste mit der Freischaltung. Rechnungen werden per E-Mail übermittelt und sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Teilmonate werden nicht abgerechnet. Wählt der Kunde bei der Bestellung die jährliche Zahlung im Voraus, gilt der im Bestellformular ausgewiesene ermäßigte Jahrespreis; er ist mit der Freischaltung für zwölf Abrechnungsmonate im Voraus fällig.

4.3 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen (§ 288 Abs. 2 BGB) und die Verzugspauschale nach § 288 Abs. 5 BGB. Der Anbieter kann bei einem Verzug von mehr als 30 Tagen die Lizenz nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist sperren, bis der Rückstand beglichen ist; die Zahlungspflicht bleibt bestehen.

4.4 Der Anbieter kann die Preise mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit anpassen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung, gilt der neue Preis ab der nächsten Laufzeit; der Anbieter weist in der Mitteilung auf diese Folge hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Ende der laufenden Laufzeit kündigen.

5. Laufzeit, Kündigung

5.1 Der Vertrag beginnt mit der Freischaltung. Die Laufzeit richtet sich nach der gewählten Zahlungsweise: Bei monatlicher Zahlung verlängert sich der Vertrag jeweils um einen Abrechnungsmonat (4.2) und kann von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden; der Vertrag endet also stets an dem Kalendertag, an dem der nächste Abrechnungsmonat begänne, nie in einem angebrochenen Monat. Bei jährlicher Zahlung im Voraus beträgt die Laufzeit zwölf Abrechnungsmonate; sie kann mit einer Frist von vier Wochen zum Ende der Laufzeit gekündigt werden. Wird nicht gekündigt, verlängert sich der Vertrag um weitere zwölf Abrechnungsmonate, wieder jährlich im Voraus zahlbar.

5.2 Module (etwa das Agentur-Cockpit) können jederzeit dazu gebucht werden; sie laufen mit der Hauptlizenz und werden ab dem nächsten Abrechnungsmonat berechnet. Ein einzelnes Modul kann mit der Frist nach 5.1 zum Ende eines Abrechnungsmonats beziehungsweise der Laufzeit abbestellt werden; die Daten des Moduls bleiben beim Kunden erhalten.

5.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde die Lizenzbedingungen erheblich verletzt (etwa den Schlüssel weitergibt oder Schutzmechanismen umgeht) oder mit zwei Rechnungen in Verzug ist.

5.4 Der Kunde kann per E-Mail an herrmann@digelite.de oder im Kundenbereich über die Schaltfläche „Lizenz kündigen" kündigen; der Anbieter bestätigt die Kündigung und das Vertragsende per E-Mail. Kündigungen des Anbieters erfolgen in Textform.

5.5 Nach Vertragsende erlischt das Nutzungsrecht. Die Software stellt ihren Betrieb ein; die beim Kunden gespeicherten Daten bleiben in seinem Besitz und können in offenen Formaten exportiert werden (Sicherung, Kundenexport). Der Anbieter löscht die im Lizenzdienst zum Kunden gespeicherten Daten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

6. Nutzungsrechte

6.1 Der Kunde erhält für die Vertragsdauer das nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht, die Software auf einem Server-Rechner zu installieren und im Rahmen des gebuchten Tarifs zu nutzen. Einzelheiten regeln die Lizenzbedingungen.

6.2 Der Kunde darf den Lizenzschlüssel nicht an Dritte weitergeben. Ein Wechsel des Server-Rechners ist im Kundenbereich möglich (alten Rechner entfernen).

6.3 Der Kunde darf die Software nicht dekompilieren, verändern oder ihre Schutzmechanismen umgehen, soweit nicht §§ 69d, 69e UrhG etwas anderes erlauben.

7. Aktualisierungen, Pflege

7.1 Während der Vertragslaufzeit stellt der Anbieter Aktualisierungen der Software bereit, die der Kunde über die eingebaute Update-Funktion einspielt. Der Anbieter bemüht sich, Fehler in angemessener Zeit zu beheben; einen bestimmten Fehlerbehebungszeitraum schuldet er nicht.

7.2 Aktualisierungen können den Funktionsumfang ändern, soweit der Kern der vertraglichen Leistung erhalten bleibt. Über wesentliche Änderungen informiert der Anbieter im Änderungsbuch der Software.

7.3 Der Anbieter darf die Unterstützung veralteter Betriebssystem-Fassungen mit einer Ankündigungsfrist von drei Monaten einstellen.

8. Pflichten des Kunden

8.1 Der Kunde sichert seine Daten regelmäßig, mindestens täglich, auf einem von der Software unabhängigen Medium. Die Software stellt dafür eine Sicherungsfunktion bereit.

8.2 Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der Daten verantwortlich, die er mit der Software verarbeitet — insbesondere dafür, welche Daten er an KI-Anbieter übermittelt. Der Anbieter weist darauf hin, dass Verbraucher-Konten von KI-Anbietern regelmäßig keinen Auftragsverarbeitungsvertrag bieten; die Software trennt aus diesem Grund Personendaten von Quelltext, die Verantwortung für die Konfiguration trägt der Kunde.

8.3 Der Kunde hält Zugangsdaten (Lizenzschlüssel, Admin-Passwort, Kopplungen der App) geheim und informiert den Anbieter unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch.

8.4 Der Kunde stellt sicher, dass seine Nutzer die Lizenzbedingungen einhalten.

8.5 Vor der Kopplung eines Verbraucher-Abonnements eines KI-Anbieters (etwa Claude oder ChatGPT) bestätigt der Kunde in der Software, dass über dieses Abonnement keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden und Projekte mit personenbezogenen Daten über einen API-Zugang mit Auftragsverarbeitungsvertrag laufen. Die Software hält die Bestätigung mit Zeitpunkt, Person und Fassung fest.

8.6 Für Chatbots gilt ergänzend: Der Kunde stellt nur Inhalte in die Wissensbasis ein, die er veröffentlichen darf; interne Notizen, Einkaufspreise und personenbezogene Daten gehören nicht hinein. Er schließt mit seinem europäischen KI-Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag, der den genutzten Dienst abdeckt. Setzt er einen Bot für einen eigenen Kunden ein, schließt er mit diesem die nötigen Verträge (insbesondere nach Art. 28 DSGVO) selbst ab; der Anbieter ist an diesem Verhältnis nicht beteiligt. Der Kunde weist die Besucher im Chatfenster und in der Datenschutzerklärung der jeweiligen Website auf den Bot hin (Muster im Kundenbereich).

8.7 Der Kunde setzt die Software nur im Rahmen der bestimmungsgemäßen Verwendung nach Ziffer 3a der Lizenzbedingungen ein und sorgt dafür, dass seine Nutzer dies ebenso halten. Die dort unter Ziffer 3a.3 genannten Verwendungen sind ausgeschlossen; wer sie dennoch vornimmt, kann selbst Anbieter im Sinne der Verordnung (EU) 2024/1689 werden und trägt die damit verbundenen Pflichten.

9. Gewährleistung

9.1 Der Anbieter gewährleistet, dass die Software bei vertragsgemäßer Nutzung im Wesentlichen die im Handbuch beschriebenen Funktionen erbringt. Unerhebliche Abweichungen begründen keine Mängelansprüche.

9.2 Mängel sind dem Anbieter in Textform mit nachvollziehbarer Beschreibung zu melden. Der Anbieter behebt den Mangel durch Aktualisierung oder Umgehungslösung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern oder den Vertrag außerordentlich kündigen.

9.3 Keine Mängel sind Störungen, die auf Rechnern, Netzen oder Diensten Dritter (KI-Anbieter, Betriebssystem, Hosting des Kunden) beruhen oder auf einer nicht freigegebenen Änderung der Software durch den Kunden.

9.4 Mängelansprüche verjähren in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Das gilt nicht in den Fällen der Ziffer 10.1 und nicht bei arglistig verschwiegenen Mängeln; insoweit gelten die gesetzlichen Fristen.

10. Haftung

10.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.

10.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf), begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Diese Haftung ist je Schadensfall auf die Vergütung von zwölf Monaten und insgesamt je Vertragsjahr auf das Doppelte der Jahresvergütung begrenzt.

10.3 Die Haftung für Datenverlust ist auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer, täglicher Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

10.4 Die verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 BGB ist ausgeschlossen.

10.5 Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, die KI-Modelle erzeugen, und nicht für Entscheidungen, die der Kunde auf deren Grundlage trifft. Ergebnisse der Software sind vom Kunden zu prüfen.

10.6 Ein Chatbot gibt automatisch Auskunft aus der Wissensbasis des Kunden. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Zulässigkeit dieser Inhalte und der daraus erzeugten Antworten ist der Kunde verantwortlich; Ziffer 10.1 bleibt unberührt. Der Kunde setzt Chatbots nicht für Rechts-, Steuer-, Gesundheits- oder Finanzberatung ein, nicht für andere Tätigkeiten, die einer Erlaubnis bedürfen, und nicht für verbindliche Preis- oder Vertragszusagen.

11. Datenschutz, Vertraulichkeit

11.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden (Ansprechpartner, Rechnungsdaten, Lizenzdaten, Gerätekennungen) zur Vertragsdurchführung. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung (https://mein-agentenmanager.de/datenschutz/) und für die App unter https://mein-agentenmanager.de/datenschutz-app/.

11.2 Die Daten, die der Kunde mit der Software verarbeitet (Kundenprojekte, Kundenstamm, Postfach), verbleiben auf dem Rechner des Kunden. Der Anbieter hat darauf keinen Zugriff; ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist dafür nicht erforderlich. An drei Stellen verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden: beim Vermittler (Zugang von unterwegs sowie Anfragen von Websites des Kunden: Buchungsformulare, Chatbots, Eingänge von außen), bei den Mitteilungen auf das iPhone und bei der Fernunterstützung im Einzelfall. Anfragen von Websites liegen dem Vermittler während der Weiterleitung lesbar vor; er speichert sie nicht. Dafür schließen die Parteien den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO (https://mein-agentenmanager.de/auftragsverarbeitung/); der Kunde bestätigt ihn mit der Bestellung oder im Kundenbereich. Fassung und Zeitpunkt der Bestätigung werden festgehalten und stehen im Kundenbereich als PDF bereit.

11.3 Beide Seiten behandeln Geschäftsgeheimnisse der anderen Seite vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.2 Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters (Westerkappeln), sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

12.3 Änderungen dieser AGB legt der Anbieter dem Kunden im Kundenbereich und in der Software (Agentenmanager und, soweit genutzt, iPhone-App) zur Bestätigung vor. Sie gelten erst, wenn der Kunde sie ausdrücklich bestätigt hat; bis dahin gilt die zuletzt bestätigte Fassung weiter. Der Anbieter hält jede Bestätigung mit Fassung und Zeitpunkt fest; die bestätigte Fassung ist im Kundenbereich als PDF abrufbar. Bestätigt der Kunde eine Änderung nicht, die wegen einer geänderten Rechtslage oder für den weiteren Betrieb der Software erforderlich ist, kann jede Seite den Vertrag mit der Frist nach Ziffer 5.1 kündigen. Preisänderungen richten sich nach Ziffer 4.4.

12.4 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

12.5 Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Philipp Herrmann, DigElite Digitalagentur, Stand: 6. Oktober 2026